Freitag, 18. Mai 2012
   
Text Size

Volksinitiative: Stadtbahnbefürworter machen mobil

Artikelheader_Stadtbahn_Bramfeld_Copyright_Hochbahn
Bürger stehen auf: Wenige Wochen nach den Stadtbahn-Gegnern planen auch die Befürworter eine Volksinitiative. Zur Zeit wird in der Senatskanzlei ein entsprechender Antrag des Trägervereins „Stadtbahn JA“ geprüft.

Die Befürworter der Stadtbahn machen mobil. Die Vorbereitungen für eine Volksinitiative laufen auch Hochtouren. Noch vor Weihnachten soll die Unterschriftensammlung beginnen – zuerst in Bramfeld, Steilshoop, Winterhude und Eimsbüttel. Direkt danach sollen alle weiteren Stadtteile folgen.

Ziel der Initiative ist eine gründliche Versachlichung der Stadtbahn-Debatte mit belastbaren Argumenten. Dabei steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die absehbaren Verkehrsprobleme in Hamburg effektiv und kostengünstig gelöst werden können. Denn die Fahrgastzahlen steigen ständig. Auf diversen Metrobuslinien sind die Kapazitätsgrenzen heute schon erreicht. Das Stadtbahnnetz ist die Lösung.

„Stadtbahn jetzt oder nie“, sagt Harry Schaub, Erster Vorsitzender der Initiative. „Dafür gehen wir notfalls auch auf die Straße.“ Der Leiter der Bramfelder Stadtteilkonferenz warnt die Politik: „Parteien, die sich gegen die Stadtbahn aussprechen, bekommen bei uns kein Bein mehr an die Erde. Denn alle Fakten sprechen für das Projekt. Wir haben lange genug gewartet!“ Langfristig gehe es der Initiative aber nicht nur um die Stadtbahn, sondern um eine nachhaltige Verbesserung des gesamten Nahverkehrs in Hamburg.

Die Gründungsmitglieder der Volksinitiative sind vor allem Kaufleute, Anwohner und Idealisten aus Bramfeld, Steilshoop, Winterhude und Eimsbüttel. Die notwendigen Unterschriftenlisten wird es rechtzeitig auf einer speziellen Website zum Ausdrucken geben.

Update:

Laut einer Leser-Umfrage des Hamburger Abendblatts (27.11.2010) haben 55% für den Bau der Stadtbahn gestimmt. 45% halten die Stadtbahn dagegen für sinnlos.

Weiterführende Artikel:

Hamburger Abendblatt vom 27.11.2010:
Stadtbahnbefürworter starten Volksinitiative

taz Hamburg vom 27.11.2010:
Die Initiative "Stadtbahn ja" wurde nicht von Politikern lanciert und ist aus dem Stadtteil Bramfeld entstanden

Die Welt vom 26.10.2010:
Stadtbahn: Befürworter gründen Volksinitiative
Kommentare (2)add comment

W.K. said:

0
...
Endlich wissen wir zumindest von der CDU, dass sie nicht eine Partei ist, die die Interessen des Volkes vertritt, sondern alleine die Interessen der sie bezahlenden oder ihre abgehalfterten Politiker beschäftigenden Industrie.
Beispiele gibt es zuhauf, von Skitodesfahrer Althaus bei der Autoindustrie (Magna) über Autotodesfahrer im Suff Wisheu bei der bundeseigenen Mehdorn AG, bis zu Startbahnbauer Koch beim Einsturzkonzern für U Bahnstrecken (Bilfinger & Berger). Schaun wir mal ob Herr Ahlhaus nach der Bürgerschaftswahl beim ADAC, dem Bund der Steuerzahler oder der IHK seinen Austragsposten bekommt. Vielleicht geht er auch zurück nach Heidelberg, dann kann er Parteifreund Mappus beim Vergraben nahezu der Gesamtinvestition für das deutsche Eisenbahnnetz in Stuttgart helfen. Im sinnlosen Geldausgeben ist die CDU ja gut, genannt seien nur Hafenoper, Hafen U Bahn und völlig sinnlos und unnötig hinausgeworfenes Geld durch das Stoppen der Planfeststellung für die Stadtbahn.
Es ist gut, dass jetzt endlich auch die Stadtbahnbefürworter aufwachen und versuchen den von der CDU für Hamburg und seine Bürger bisher mehr unter dem Tisch, jetzt offen verursachten Schaden zu begrenzen.
Selbst als ADAC Vorsitzender wird Herr Ahlhaus die Naturgesetze nicht außer kraft setzen können um Hamburg zur autogerechten Stadt auszubauen. Selbst Los Angeles ist daran gescheitert und hat heute wieder eine Stadtbahn. Nur Hamburg ist so frei und hanseatisch, dass es sich in der Verkehrspolitik von aller Welt abheben kann. Umwelthauptstadt mit neuem Kohlekraftwerk zwei defekte Atommeilern im Umkreis und viel Bus und ein wenig U und S Bahn in der Stadt, dafür aber viel Autoverkehr ist höchstens bei der CDU zusammenzubringen. Stockholm versuchte es nicht, dort gibt es seit kurzem wieder eine Straßenbahn in der Stadtmitte.
Dezember 01, 2010

Marion Münch said:

0
Politiker im Spiegel
In der Politik dreht sich alles nur noch um Profit. Die Bürger werden verarscht nach Strich und Faden, was soll man dazu noch sagen. Politiker im Spiegel: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Dümmste im ganzen Land? Die kleinen Bürger, denn die kann man so gut manipulieren, sie merken gar nicht, dass sie verlieren. Unsere Diäten sind uns immer sicher, dank der Bürger wird es immer besser und nicht schlimmer.Wir schöpfen immer aus dem Vollen und wir machen das, was wir wollen. Das Volk braucht kein Mitspracherecht, das werden wir schon verankern im paragrafischen Gesetz, mit lauter Schwierigkeiten, so das es keiner mehr versteht, denn nur so kommen wir auf den richtigen, sorgenfreien Weg. Der egoistische Politiker spricht: Friede, Freude, Eierkuchen, wonach soll ich denn noch suchen? Mir geht es doch gut, wie es dem Volk geht, interessiert mich nicht. Würden Politiker Gerechtigkeit betreiben, dann würde das Volk nicht so leiden. All, überall auf den positionieren Spitzen sah ich doch tatsächlich die Scheinheiligkeit sitzen, blitzen. Wir brauen Vorbilder und keine Erschreckens~Bilder. Können die sich überhaupt noch in den Spiegel gucken? Od. fängt der Spiegel an zu spucken? Kein Gewissen, keine Solidarität, keine Moral.Es ist einfach nur noch ein Skandal. Oh, wie sind die abgestumpft, führen andere in den Sumpf. Politiker sind auch nur Gäste hier auf Erden, hinterlassen aber eine ganze Menge Scherben. Sie könnten helfen, tun es aber nicht, weil sie so gierig sind und sind nur noch für sich. Ein Robin Hood müsste in die Politik, dies bracht das Volk für einen konstruktiven Sieg. Sie lassen die Schwächsten im Stich. Das sind die Kinder, die lieben Tiere und die älteren Mitmenschen. Wenn ich dann noch das dumme, falsche Grinsen von einigen dieser Politiker z.B(Frau Von der u.etc.) sehe,dann......dann wird mir schlecht. Sie treiben ihr eigenes Volk in die Armut und in die Angst und sehen darin noch ihre anerkannte Chance. eine rücksichtslose Macht, die bereits schon destruktiv alles kaputt gemacht. Menschen mit Scheuklappen betreiben gern die Heuchelei und sind eifrig mit dabei. Sie sehen sich als Christliche Partei, was für eine Heuchelei.CDU,Nein Danke!!!
Januar 29, 2011

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy

Die neusten Kommentare

User Login

Über Facebook anmelden

Diese User sind online

0 Mitglied(er) und 26 Gäste online

Die neuesten Mitglieder

Login Form